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Das Bundesgericht hatte sich mit einem arbeitsrechtlichen nachvertraglichen Konkurrenzverbot zu befassen – einem Dauerbrenner der arbeitsrechtlichen Praxis. Hinsichtlich des Schriftformerfordernisses als Gültigkeitsvoraussetzung für ein Konkurrenzverbot (Art. 340a Abs. 1 OR) bestätigte das Bundesgericht den Schluss der Vorinstanz, wonach diese für die räumliche Begrenzung des Konkurrenzverbots auf den Tätigkeitsbereich der Arbeitgeberin abgestellt und das Konkurrenzverbot als gültig erachtet hatte, obwohl die räumliche Begrenzung nicht ausdrücklich niedergeschrieben worden war.
Zudem prüfte das Bundesgericht, ob eine Änderung der bisherigen Praxis zur Frage, ob der Arbeitgeberin ohne entsprechende Abrede ein einseitiges Kündigungsrecht betreffend das Konkurrenzverbot mit Karenzentschädigung zustehen soll, angezeigt ist. Das Bundesgericht verneinte dies und hielt an der Praxis gemäss BGE 78 II 230 (und BGer 5A_89/2019) fest. Demnach steht einer Arbeitgeberin ohne entsprechende vertragliche Abrede kein einseitiges Kündigungsrecht des Konkurrenzverbots – zur Vermeidung der Bezahlung einer Karenzentschädigung – zu.
Zu guter Letzt stellte das Bundesgericht hinsichtlich der Höhe der Karenzentschädigung klar, dass ein (erzielbares) Ersatzeinkommen des Arbeitnehmers nur bei Vorliegen einer entsprechenden vertraglichen Abrede zwischen der Arbeitgeberin und dem Arbeitnehmer an die Karenzentschädigung angerechnet werden kann.
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