Regulatory density and speed of regulation are steadily increasing as a result of new or amended laws, ordinances and guidelines. Our public law team follows developments in state and administrative law, and in particular in business administration law, closely in order to engage with our clients on all challenges in these areas and to assist them with the highest level of expertise, and to represent them before administrative bodies and the courts. Our clients include private individuals, public and private companies as well as public authorities (municipalities, cantons, Confederation).
As lawyers, we accompany and represent our clients in public law matters before administrative authorities and courts at all levels of government (municipalities, cantons, Confederation) and broadly based professionally. We also provide advice and support to our clients in dealing with legal risks and in the avoidance of legal disputes. We accompany our clients through difficult negotiations – whether on the part of individuals and companies or on the part of communities – in order to achieve the best results for them. We are at your disposal when it comes to reorganizing or outsourcing a branch of administration, creating and implementing new legal foundations, or drafting and negotiating service agreements and other administrative agreements. Based on ourin-depth knowledge of the proceedings and our independent position, we also conduct administrativeinvestigations for our clients. Finally, with our particular scientific background, we are performing peer review work to resolve specific legal issues in state and administrative law.
Contact Partner: Livio Bundi
Denkmalschutz schützt wertvolle Bausubstanz, doch er kann Grundeigentümer empfindlich treffen. Wenn eine Liegenschaft unter Schutz gestellt wird, stellt sich rasch die Frage: Liegt eine materielle Enteignung vor und muss der Staat den betroffenen Grundeigentümer dafür entschädigen? Mit Urteil 1C_275/2025 vom 29. Juni 2026 bekräftigt das Bundesgericht seine strenge Rechtsprechung. Es verneinte den Entschädigungsanspruch der Genossenschaft Migros Zürich für die Unterschutzstellung ihrer historischen Markthalle in Oerlikon unter anderem mit der Begründung, dass noch immer eine wirtschaftlich gute Nutzung der Liegenschaft möglich sei.
Am 1. Januar 2027 treten die Revision des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG) und die Verordnung über elektronische Verfahrenshandlungen im Verwaltungsverfahren (VEVV) in Kraft. Damit wird der elektronische Rechtsverkehr im kantonalen Verwaltungs- und Verwaltungsrechtspflegeverfahren eingeführt. Die Gerichte und Verwaltungsbehörden im Kanton Zürich werden unter Umständen verpflichtet sein, ihre Verfahrenshandlungen elektronisch vorzunehmen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick darüber, was die Gerichte und Verwaltungsbehörden nun tun müssen, damit die Umstellung auf den elektronischen Rechtsverkehr reibungslos gelingt.
Gerichte urteilen nicht nur über Entscheide anderer Vergabebehörden, sondern führen auch selbst Beschaffungen durch – und wenn sie dabei (angeblich) Fehler machen, muss man diese rügen können. Doch welches Gericht ist dann zuständig? Art. 52 Abs. 2 IVöB sieht vor, dass bei Beschaffungen oberer kantonaler Gerichte die Beschwerde direkt beim Bundesgericht zu erheben ist. Mit Urteil 2C_735/2025 und 2C_736/2025 vom 4. Mai 2026 entschied das Bundesgericht jedoch, dass Art. 52 Abs. 2 IVöB bundesrechtswidrig ist. Bevor das Bundesgericht angerufen werden könne, müsse zuerst ein kantonales Gericht über die Beschwerde entscheiden. Im konkreten Fall tritt das Bundesgericht auf die Beschwerden nicht ein und verweist sie an das Justizgericht des Kantons Aargau.