L'évaluation des chances et des risques d'une procédure judiciaire est effectuée en amont lorsque nous élaborons la stratégie d'un procès avec nos clientes et clients suisses ou internationaux. Grâce à nos connaissances techniques et à notre expérience, nous sommes en mesure d'examiner l'aspect économique et de tenir compte des particularités spécifiques et locales. La persévérance et le pragmatisme mènent à des solutions durables.
Nous prenons en charge des mandats de contentieux dans tous les domaines spécialisés que nous couvrons, en particulier dans les affaires relevant du droit des contrats, du droit commercial, du droit des sociétés, du droit des médias et des faillites. En cas d'assainissement d'entreprises, nous conseillons et représentons nos clientes et clients dans toutes les questions du droit de l’insolvabilité et nous les aidons à faire valoir leurs créances.
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Mit Entscheid vom 9. Juli 2025 (BGer 4A_144/2055) hält das Bundesgericht ausdrücklich fest, dass die Sistierungswirkung von Art. 297 Abs. 5 SchKG von Gesetzes wegen eintritt, dem Gericht kein Ermessen zukommt und der entsprechenden Sistierungsverfügung – als Zwischenentscheid – einzig deklaratorische Wirkung zukommt. Die ex lege eintretende Sistierungswirkung kann sodann von vornherein nicht gegen das Beschleunigungsgebot verstossen, weshalb bei Anfechtung eines solchen Sistierungsentscheids ein nicht wieder gutzumachender Nachteil substantiiert dargelegt werden muss.
Mit diesem Entscheid beantwortet das Bundesgericht eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung, indem es nach Vornahme einer bilderbuchartigen Gesetzesauslegung zum Schluss gelangt, dass Art. 111 Abs. 1 ZPO auch im Rechtsöffnungsverfahren uneingeschränkt zur Anwendung gelangt. Damit wird klargestellt, dass das Rechtsöffnungsgericht hinsichtlich der bei der unterliegenden Partei einzufordernden Entscheidgebühr das Inkassorisiko trägt und dieses nicht gestützt auf Art. 68 SchKG auf die obsiegende Partei überwälzt werden kann – ein Entscheid mit nachhaltiger Wirkung auf die Praxis der Rechtsöffnungsgerichte.
Mit Urteil vom 18. September 2025 hatte sich das Bundesgericht unter anderem mit der Frage zu befassen, ob die Übergabe einer Beschwerdeeingabe im Rahmen eines Abholvertrags mit der Schweizerischen Post eine verfahrensmässige Unsicherheit begründet, die den Absender verpflichtet, unaufgefordert und vor Fristablauf Beweismittel für die Rechtzeitigkeit anzubieten.